Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU-Fusionskontrollverordnung die Übernahme der alleinigen Kontrolle über Nippon Sheet Glass mit Sitz in Japan durch Apollo Capital Management, kontrolliert von Apollo Global Management (zusammen mit seinen indirekten Tochtergesellschaften, die die Investmentfonds verwalten, „Apollo Funds“), mit Sitz in den USA, genehmigt.
Die Kommission kam zu dem Schluss, dass das angemeldete Vorhaben keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da die Unternehmen weder auf denselben noch auf vertikal verbundenen Märkten tätig sind. Das angemeldete Vorhaben wurde im vereinfachten Fusionsprüfverfahren geprüft.
Die Apollo Funds kündigten im März 2026 eine strategische Investition in die NSG Group an. Nach Abschluss wird die Transaktion die bislang größte Private-Equity-Investition der Apollo Funds in Japan sein und sich auf nahezu 3,7 Milliarden USD (590 Milliarden JPY) Unternehmenswert belaufen.
Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung werden die Apollo Funds Eigenkapital investieren, um die Finanzlage des Unternehmens und dessen langfristiges Wachstum zu unterstützen. Im Zusammenhang mit dieser Investition werden die Hauptkreditgeber von NSG einen Teil ihrer ausstehenden Darlehen effektiv in Eigenkapital umwandeln, wodurch ihr Engagement gestärkt und die Wachstumsentwicklung des Unternehmens durch eine stabilere Bilanzstruktur verbessert wird.