Das Fachforum rückt die Gebäudehülle als sicherheitsrelevantes Bauteil in den Mittelpunkt. Behandelt werden Anforderungen an Büro- und Verwaltungsbauten, öffentliche Einrichtungen, frequentierte Erdgeschosszonen sowie kritische Infrastrukturen. Die Veranstalter wollen aufzeigen, wie sich Schutz, Funktionalität und Dauerhaftigkeit an Fassaden zusammenführen lassen.
Sicherheits- und Klimarisiken im Verbund betrachten
Neben klassischen Gefahren wie Vandalismus und Einbruch nehmen laut Programm auch komplexere Bedrohungslagen zu – bis hin zu terroristischen Angriffen. Parallel dazu setzen Wetterextreme wie Starkregen, Sturm und Hitzeperioden die Fassaden unter Druck.
Für die Planungspraxis bedeutet das nach Angaben der Veranstalter: Sicherheits- und Resilienzanforderungen müssen früh festgelegt, gewerkeübergreifend abgestimmt und konstruktiv in die Hülle eingebunden werden. Eine Rolle spielen dabei Systemaufbau, Materialauswahl und Verglasung ebenso wie Normen, objektbezogene Risikoanalysen und die Erfahrung aus dem Fassadenbau.
Referenten aus Forschung, Prüfwesen und Industrie
Im NEXT Studio sprechen unter anderem Rudi Scheuermann (Arup), Dr. Johannes Schneider (Fraunhofer-Institut), Matthias Demmel (PfB Rosenheim), Christian Pfänder (Wicona), Christoph Wyler (SWM Metallbautechnik), Bernd Geißler und Oliver Sommer (Sommer Fassadensysteme – Stahlbau – Sicherheitstechnik) sowie Patrick Coopeé (Silatec Sicherheits- und Laminatglastechnik). Vorgestellt werden erprobte Technologien, materialtechnische Konzepte und Planungsmethoden.
Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Austausch und Vernetzung mit den Referenten vorgesehen. Anmeldungen sind ab sofort möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen stellen die Veranstalter bereit unter
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