Damit gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) frühzeitig in die Architekturplanung einbezogen werden kann, sind neben hoher Effizienz auch flexible Modulgrößen und individuell gestaltbare Deckglasfarben entscheidend. „Mit ipasolar bieten wir Modulherstellern und Architekten gestalterische Freiheit bei der Farbgestaltung“, erklärt Steffen Kittler, Sales Manager bei AGC Interpane Architectural Glass.
Die neuen„ipasolar“-Beschichtungen sind aktuell in den Standardfarben Terrakotta, Grün, Blau, Gelb, Orange, Rot, Bronze, Gold, Silber und „Perlmausgrau“ erhältlich. Auf Anfrage sind auch kundenspezifische Farben möglich – bis hin zu großen Formaten, abhängig vom verwendeten Weißglas der Modulhersteller.
AGC Interpane Architectural Glass / hannokeppel.de
Hohe Farbhomogenität, auch bei großformatigen Substraten
Die Grundidee und das ursprüngliche Patent für die farbige Magnetron-Beschichtung stammen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) in Freiburg.
Dabei werden strukturierte Weißglassubstrate für eine gleichmäßige und hohe Lichtstreuung mit farbigen „MorphoColor“-Magnetron-Beschichtungen versehen, die eine geringe Winkelabhängigkeit hinsichtlich der Effizienz aufweisen.
Die sehr gute Farbhomogenität, auch bei großformatigen Substraten, sowie die Skalierung für erste große BIPV-Projekte wurden in Zusammenarbeit mit dem Lizenznehmer AGC Plasma (Lauenförde) erreicht. Neben Fraunhofer ISE und dem Photovoltaik-Modulhersteller Axsun (nahe Ulm) war AGC Plasma Projektpartner. Die Entwicklung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Projekts „PVHide“ gefördert.
Der internationale Vertrieb unter dem Markennamen „ipasolar“ erfolgt über AGC Interpane Architectural Glass.
AGC Interpane Architectural Glass / hannokeppel.de