„Sicherheitsglasspiegel sind kein Luxus, sondern Teil der Verkehrs- und Haftungsabsicherung auch im privaten Raum“, sagt Werner Pankotsch, Vertriebsleiter Basisglas in der DACH-Region für AGC Glass Europe. Stürzt eine Person in einen Spiegel und verletzt sich, prüfen Versicherer genau, ob die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Wer eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, muss dafür sorgen, dass Dritte nicht zu Schaden kommen.
Bei Kollisionsgefahr droht die Haftung.
Wann eine „offensichtliche Gefahrenlage“ vorliegt, beurteilen Versicherer unterschiedlich – besteht jedoch eine vorhersehbare Kollisionsgefahr, droht die Haftung. „Das kann zum Beispiel bei großen Spiegeln im Flur schnell der Fall sein, aber auch bei Montage in Stoßhöhe oder gegenüber einer Tür“, so Pankotsch.
AGC Glass Europe empfiehlt daher auch im privaten Bereich grundsätzlich den Einsatz von VSG-Spiegeln wie „Stratobel Mirox“, der sich funktional und ästhetisch nicht von einem herkömmlichen Mirox-Spiegel unterscheidet, aber die Schutzfunktion von Verbundglas bietet.
AGC Glass Europe
Zwei Spiegel-Varianten für unterschiedliche Anwendungen
Die Verbundglasspiegel von AGC sind in zwei Varianten verfügbar: „Stratobel Mirox Duo“ besteht aus zwei Spiegelglasscheiben, etwa zur beidseitigen Nutzung in raumstrukturierenden Trennwänden. „Stratobel Mirox Mono“ kombiniert eine Spiegelglasscheibe mit einem Floatglas und eignet sich beispielsweise für Wandverkleidungen zur optischen Raumvergrößerung oder zur Lichtlenkung.
Beide Versionen werden mit einer oder zwei speziellen PVB-Folien mit besonders hoher Haftung laminiert. Mit einer Folie erreicht der Sicherheitsspiegel die Sicherheitsklasse 2B2 gemäß EN 12600 – eine häufig geforderte Klasse im Objektbereich beim Schutz gegen Stoßbeanspruchung, etwa für Wandverkleidungen in Verkehrsflächen.
Mit zwei Folien ausgestattet wird zusätzlich die Klasse P2A gegen Durchwurf oder Durchbruch gemäß EN 356 erreicht. Damit übertrifft Stratobel Mirox die Anforderungen der EN 1036-1 für Standardspiegel deutlich.
Nachhaltige Beschichtung und NormkonformitätFür Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sorgt eine kupfer- und bleifreie Schutzlackierung der Silberschicht. Flüchtige organische Verbindungen (VOC) sowie Formaldehyd werden nur in sehr geringem Umfang emittiert, wodurch die Luftqualität in Innenräumen erhalten bleibt.
Stratobel Mirox ist in den Stärken 33.1 und 33.2 verfügbar und trägt die CE-Kennzeichnung gemäß der harmonisierten Norm EN 14449:2005.
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