Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch
Schlanke Fensterrahmen als Erfolgsrezept

Josko wächst zweistellig

Der österreichische Premiumfensterhersteller Josko hat 2025 seinen Umsatz um 9,4 % auf 196 Millionen Euro gesteigert und dabei seinen Marktanteil bei Fenstern und Hebeschiebetüren in Österreich auf 13,6 % ausgebaut. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Prozentpunkten und den stärksten Marktanteilsgewinnen in diesem Segment. Gleichzeitig schafft das Innviertler Familienunternehmen neue Arbeitsplätze und beschäftigt aktuell rund 970 Mitarbeiter.

Im Holz/Alu-Segment verteidigt Josko seine Marktführerschaft in Österreich bereits seit mehr als 25 Jahren in Folge. Auch in Deutschland habe man sich mittlerweile als Marktführer in diesem Premium-Segment etabliert. Dazu führt das Unternehmen den Branchenradar Kreutzer & Fischer 2026 an.

Schlanke Rahmen als Wachstumstreiber

Außen ident, innen gleiches Design: Holz/Alu-Fenster Amber (links) & Kunststoff/Alu-Fenster Zirkon (rechts) als harmonische und preisoptimierte Kombination.

Josko

Außen ident, innen gleiches Design: Holz/Alu-Fenster Amber (links) & Kunststoff/Alu-Fenster Zirkon (rechts) als harmonische und preisoptimierte Kombination.

Als entscheidenden Erfolgsfaktor nennt CEO und Mehrheitseigentümer Johann Scheuringer die umfassende Produkterneuerung: „Wir haben im Rahmen einer umfangreichen Innovationsoffensive über die letzten Jahre unser gesamtes Fenstersortiment erneuert und bieten nun ausschließlich Fenster mit besonders schmalen Rahmen an. Schlanke Rahmen sind das wichtigste Erkennungsmerkmal schöner Fenster, weil sie eleganter wirken und für spürbar mehr Tageslicht in den Wohnräumen sorgen."

Das Jahr 2025 war geprägt von einem insgesamt stagnierenden Markt mit veränderten Dynamiken bei Sanierung und Neubau. Nach dem Auslaufen der Sanierungsförderung zu Jahresbeginn ging das Sanierungsvolumen erwartungsgemäß moderat zurück. Gleichzeitig sorgte im zweiten Halbjahr ein leichter Anstieg im Neubau für neuen Rückenwind, wenn auch auf viel niedrigerem Niveau als noch vor wenigen Jahren.

Teamleistung als Erfolgsfaktor

Stefan Wagner, CSO und CFO von Josko, sieht in der Belegschaft den entscheidenden Faktor: „Dank der großartigen Teamleistung unserer MitarbeiterInnen und Vertriebspartner entschieden sich viele Kunden für unser Angebot, dadurch konnten wir uns im herausfordernden Marktumfeld behaupten." Das Unternehmen baut mit knapp 30 offenen Stellen weiter aus.

Vorsichtig optimistischer Ausblick

Für die Zukunft zeigt sich Wagner vorsichtig optimistisch: „Wir beobachten eine positive Trendwende bei den Bewilligungen neuer Ein- und Zweifamilienhäuser in Österreich und Deutschland, das macht uns vorsichtig optimistisch, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als noch vor fünf Jahren. Gleichzeitig bringt der kalte und lange Winter heuer neue Herausforderungen, da sich viele Baustarts verzögern."

Gerade im Neubau kann Josko seine Stärken besonders gut ausspielen: mit großzügigen Glasflächen, hochwertigem Holz/Alu und einem abgestimmten Design über alle Stilrichtungen hinweg.